akademika - Die Job-Messe
21. und 22. Mai 2019, Messe Nürnberg

Auf der Messe

Körpersprache und Auftreten

1. Lächeln
Lächeln Sie! Sie entspannen dadurch und wirken zugleich noch sympathischer.

2. Blickkontakt
Halten Sie freundlichen, offenen Blickkontakt.

3. Arme und Hände
Gestikulieren Sie beim Sprechen ganz natürlich mit den Händen. Verschränken Sie die Arme niemals und versenken Sie Ihre Hände bitte auch nicht in den Hosentaschen.

4. Stehen und atmen
Stehen Sie fest auf beiden Beinen und achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung. Atmen Sie dabei durch den Bauch: Ihre Stimme klingt dadurch voller und sicherer.

5. Tasche und Schreibzeug
Ihre Tasche sollte im „Businesslook“ sein. Außerdem verfügen Sie über einen neutralen Schreibblock sowie einen wertigen Kugelschreiber (Bitte keine Reklameblöcke und Wegwerfstifte).

6. Telefon
Das Mobiltelefon bleibt bei den Standbesuchen und den Firmenvorträgen bitte ausgeschaltet!

Unternehmen ansprechen

Wie verlaufen die Gespräche mit den Unternehmen auf der akademika? Muss man sich auf richtige Bewerbungsgespräche einstellen oder kann man sich bei den Ausstellern nur informieren? Das hängt meist vom gegenseitigen Interesse aneinander ab.
Bei der Vorstellung ist es wichtig, dass Sie aktiv auf die Unternehmen zugehen und nicht darauf warten, angesprochen zu werden. Gehen Sie ruhig auf den ersten freien Mitarbeiter zu. Nach einer kurzen Vorstellung sollten Sie allerdings nachfragen: „Bin ich bei Ihnen richtig?" Sonst laufen Sie Gefahr, sich mit jemandem zu verplaudern, der gar nicht für den für Sie relevanten Bereich zuständig ist. Üben Sie einen kurzen und prägnanten Einstieg, der Neugier weckt. Wecken Sie Interesse an Ihrer Person! Überzeugen Sie bereits in der ersten Minute!
Setzen Sie dazu Akzente: Das bin ich. Das kann ich. Das interessiert mich. Das möchte ich wissen. Je pointierter Sie Ihre Qualifikationen und je präziser Sie Ihre Fragen formulieren, desto überzeugender ist der Eindruck, den Sie hinterlassen. Wenn Sie sich noch in der Orientierungsphase befinden, schadet es nicht, wenn Sie dies erwähnen. Ihr Gesprächspartner kann sich dann besser auf Sie einstellen.
Informieren Sie sich bereits im Vorfeld umfassend über das Unternehmen, bei dem Sie sich vorstellen möchten und notieren Sie sich konkrete „echte“ Fragen, die sich nicht durch einen bloßen Blick auf die Unternehmenshomepage hätten klären lassen, wie zum Beispiel:

  • Wie sehen konkrete Aufgabenbereiche des jeweiligen Jobangebots aus?
  • Wie erfolgt die Einarbeitung?/ Fragen nach speziellen Traineeprogrammen
  • Wie sind die Entwicklungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen?

Lieber vermeiden sollten Sie dagegen:

  • Unkonkrete Fragen wie „Und, was macht Ihr Unternehmen so..?“ oder „Ich habe XYZ studiert. Welchen Job können Sie mir anbieten?“
  • Fragen über leicht erhältliche Informationen (zum Beispiel Branche, Produktspektrum).
  • Eine Unterhaltung über Einstiegsgehälter: Manche Unternehmen publizieren zwar Informationen über Einkommensaussichten; ein Gespräch über finanzielle Aspekte gehört jedoch grundsätzlich eher in eine der nächsten Stufen des Bewerbungsprozesses

Am Ende des Gesprächs besprechen Sie - falls noch nicht geschehen - das weitere Vorgehen zu Ihrer Bewerbung. Sie hinterlassen Ihre Unterlagen oder erhalten eine Visitenkarte von Ihrem Gesprächpartner. Bedanken Sie sich am Ende für das Gespräch und die wertvollen Informationen. Nehmen Sie am Ende des Gesprächs nicht unaufgefordert give aways mit. Ihr Ansprechpartner wird Ihnen wahrscheinlich sowieso etwas anbieten. Ungefragt zugreifen allerdings, kann den guten Eindruck aus des gesamten vorherigen Gesprächs zerstören.

Gesprächsnachbereitung auf der Messe

Nehmen Sie sich nach jedem Gespräch unbedingt die Zeit für ein paar Notizen.Unternehmen und Name des Gesprächpartners? Welche Inhalte oder Jobangebote wurden thematisiert? Wie bin ich mit meinem Gesprächspartner verblieben? Werden von mir noch Bewerbungsunterlagen oder ein Anruf erwartet? Nach mehreren Gesprächen überlagern sich die Eindrücke häufig und Sie erinnern sich eventuell nicht mehr exakt an einzelne Namen, Gesprächsinhalte und Vereinbarungen.Bewahren Sie hierzu die Visitenkarte Ihrer Gesprächspartner gut auf und beziehen Sie sich bei weiteren Kontakten mit dem Unternehmen auf dieses Gespräch.

Extrakt

  • Bereithalten: Tasche, Stift und Block auf Businessniveau; das Handy bleibt aus.
  • Unternehmen ansprechen: Gehen Sie aktiv auf die Firmenmitarbeiter zu.
  • Vorstellen: Formulieren Sie Ihre Qualifikationen und Fragen präzise.
  • Orientieren: Seien Sie authentisch und stehen Sie dazu, falls Sie sich gerade noch orientieren.
  • Verdienen: Hier gibt es keinen Königsweg. Gehen Sie deshalb mit Fingerspitzengefühl vor.
  • Verabschieden: Bitten Sie am Gesprächsende um eine Visitenkarte Ihres Gesprächspartners.
  • Nachbereiten: Machen Sie sich gleich nach dem Gespräch relevante Notizen.

Veranstalter: WiSo-Führungskräfte-Akademie (WFA)